Erkenntnis

Und du wachst auf und du weißt, dass jede Nacht Träume
sterben
und du verstehst dann irgendwann, dass
du nicht du bist, dass du dein Traum bist
und jede Nacht auch ein Teil von dir stirbt.

Und wer ist der andere? Ist er sein eigener Traum?
Und du weißt nicht, was du sagen sollst
und irgendwann weißt du dann doch, dass er der ist,
den du in deinen Träumen siehst und nicht der ist,
der er ist.


Weil du weißt, wer du bist, meinst du dich zu kennen.
Und du gehst den Weg und du siehst manche Zeichen
und manche übersiehst du.
Und es sind die wichtigen, die du übersiehst, weil
du nicht mehr von dir selber weißt, als dass du
ein Traum deiner selber bist.


Und du bist wie der andere, lebst einen Traum
doch nicht den deiner Zeit.

Versteh', was ich meine und sehe den Weg
nicht als Traum.
und kapier' nun endlich 'mal, wer du bist und
sieh' nicht das, was der andere sagt und nicht das, was du
denkst sondern das, was in diesem Falle
keiner sagt.
Und nun versuch' zu verstehen, denn du willst doch nicht
wirklich
dein Leben in Träumen
verbringen und jede Nacht
einen Teil von dir zu
verlieren und ein Leben lang nicht wissen,
wer du letztendlich
bist.